“Verschlüsselung” find ich faszinierend. Von der “Zitronensaftschrift” über die Enigma bis hin zu elliptischen Kurven. Kryptografie hat etwas Geheimnisvolles an sich, obwohl die Grundlagen mathematisch und rational sind, wie mir Katz & Lindell in “Introduction to Modern Cryptography”, die Kryptografie-Bibel des Studenten, beibrachte.
Die Informatikbibliothek 📚 der Universität des Saarlandes war bis zu meinem Master-Abschluss mein zweites Zuhause. Meine Masterarbeit handelt von Matrix, einer dezentralen Kommunikationsarchitektur, und dessen Verschlüsselungsprotokoll (Olm/Megolm). Dieses Protokoll habe ich mit Tamarin, einem Tool zur Protokollverifizierung, untersucht.
Als Werkstudent konnte ich, auch abseits des Studiums, mein Wissen in Sachen Informatik mit Schwerpunkt Cybersicherheit vertiefen 👨🏽💻; Aber auch im Alltag investiere ich Zeit in meine Leidenschaft, sei es beim Tüfteln an Heimautomationen oder Konfigurieren meines Homeservers 🖥️.
Derzeit arbeite ich beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Als Teil des #TeamBSI gestalte ich also die “Cybernation Deutschland” mit. Was ich genau mach? Nun ich kümmere mich um 🤫🤐 …
Irgendwann nannte mich mal jemand “Cybermozart,” vermutlich wegen meiner Affinität sowohl zur Musik als auch zur Informatik. Seitdem nutze ich den Spitznamen für alles, was mit Informatik zu tun hat, z.B. auf Github oder Codeberg.
In meiner Heimat ist es üblich, ein Holz- oder Blechblasinstrument zu lernen. Nach der Blockflöte entschied ich mich also schon in jungen Jahren für die Trompete 🎺. Besonders stolz bin ich auf zwei Konzerte unseres Dorforchesters, bei denen ich mitgespielt und mitgewirkt habe:
- “The Queen Symphony” von Tolga Kashif (2014; 3. Trompetenstimme)
- “Concerto for Group and Orchestra” von Jon Lord (2024; 2. Trompetenstimme).
Irgendwann sagte ein Kollege zu mir: “Marvin ich verstehe dich nicht: Du spielst Trompete, hörst Jazz und Klassik 🎻 aber machst dann parallel noch HipHop und Deutschrap 🎤. Wie passt das zusammen?” Für einen Außenstehenden mag es vielleicht komisch vorkommen, aber für mich ist Rap und Klassik beides Musik 🎵 und somit Kunstformen die auch wunderbar Hand-in-Hand funktionieren. Außerdem öffnete mir Rap das weite Fachgebiet der digitalen Musikbearbeitung 🎚️🎚️🎛️. In meinem Homestudio produziere ich Beats und bringe Rohaufnahmen auf Streamingqualität 💿.
Unterwegs streame ich meine Musik, doch zu Hause genieße ich sie. Bezüglich Hörgenuss geht für mich nichts über den Schallplattenspieler. Dementsprechend erweitert sich Jahr für Jahr meine Vinyl-Sammlung.
Ich lege Wert auf körperliche und mentale Gesundheit. Gutes Essen macht gute Laune. Deshalb koche ich gerne 👨🏽🍳. Sport darf natürlich auch nicht fehlen. Allerdings bevorzuge ich eine bunte Auswahl an Sportarten die mir Spaß machen, anstatt mich auf eine einzige zu beschränken. Zu meinen Favouriten gehören Tischtennis 🏓, Volleyball 🏐, Schwimmen 🏊🏽♂️, Laufen 🏃🏽, Fahrrad fahren 🚴🏽. Abseits des Sports schaue ich gerne Filme, vorzugsweise im Kino 🎥🎞️🍿. Bücher lese ich vergleichsweise selten 📚 und doch warte ich, wie zig Tausende auch, auf George R.R. Martin’s “Winds of Winter.”
Ein Teil meiner Familie wohnt in Kenia 🇰🇪. Dort war ich schon ein paar Mal zu Besuch. Mich reizt es allerdings mal eine Reise nach Asien, genauer gesagt nach Japan 🇯🇵, zu unternehmen. Ob es Animes oder Origami sind, irgendwie fasziniert mich diese Kultur. Hoffentlich habe ich irgendwann das Glück, Mount Fuji 🗻 in Echt zu sehen.